Kommunikation

JOHARI-Fenster
JOHARI-Fenster

Gedacht heißt nicht immer gesagt,
gesagt heißt nicht immer richtig gehört,
gehört heißt nicht immer richtig verstanden,
verstanden heißt nicht immer einverstanden,
einverstanden heißt nicht immer angewendet,
angewendet heißt noch lange nicht beibehalten.
(Konrad Lorenz)

Rhetorik und Kommunikation zielen darauf ab, bei anderen Wirkung zu erzielen. Dabei spielen Wahrnehmung des eigenen Selbst (Selbstwahrnehmung) und Wahrnehmung anderer (Fremdwahrnehmung) eine entscheidende Rolle. Wie die einzelnen Aspekte der Selbst- und Fremdwahrnehmung aufeinander einwirken, kann man mit z.B. Hilfe des so genannten Johari-Fensters genauer beschreiben. Das Modell stammt aus der Gruppendynamik und Studien Mitte der 50er Jahre an der University of California Es ist benannt nach den amerikanischen Sozialpsychologen JOseph Luft und HARry Ingham.
Das Modell geht davon aus, dass „Selbstwahrnehmung“ und „Fremdwahrnehmung“ nicht zwingend einander entsprechen. Es gibt vielmehr Bereiche des Verhaltens, in denen wir anderen unbeabsichtigt Mitteilungen über uns machen, aber auch große Bereiche, die unserer eigenen Wahrnehmung verborgen bleiben.