Gruppendynamik

Wer den höchsten Rang in einer Gruppe von
Tieren oder Menschen hat, ist leicht zu erkennen.
Er ist immer derjenige, der am meisten angeschaut wird.
Davon kommt auch das Wort Ansehen.

Eibl-Eibesfeldt

Gruppen bilden eigenständige soziale Einheiten, in denen intersubjektive Phänomene und spezielle Interaktionsprozesse auftreten, die als Gruppendynamik bezeichnet werden. Diese gruppendynamischen Prozesse beeinflussen das Verhalten der Gruppenmitglieder und die Zielerreichung nachhaltig.

In den Seminaren beschäftigen wir unst sich mit der Frage, wie wir kommunizieren und welche Prozesse dabei ablaufen. Es geht darum, zu verstehen, wie wir (in der Gruppe) lernen können, wie wir unsere Stärken und Schwächen erkennen. Gruppenarbeit hat zwei positive Seiten:Sie ist beim Lernen eine hilfreiche Methode, Feedback zu erzeugen, und so den Bereich unseres freien Handelns zu erweitern.Bei der Projektarbeit steigert sie die Gesamteffizienz.

Um uns selber sozial richtig einordnen zu können, geht es aber auch um Fragen wie:
Wer bin ich?
Was halten Andere von uns, was bedeuten wir ihnen, wie werden wir von ihnen gesehen?
Welche Auswirkungen hat dies auf unsere Kommunikation und unsere Fähigkeit, durch Kommunikation zu führen?

Seminar-Module

  • Workshop Kommunikation und Teamarbeit

    Zusammenkommen ist ein Beginn. Zusammenbleiben ist ein Fortschritt. Zusammenarbeiten ist Erfolg. (Henry Ford I.) Bei diesem Workshop werden grundlegende Elemente der Gesprächsführung vermittelt u...

JOHARI-Fenster

JOHARI-Fenster
JOHARI-Fenster

Das Johari-Fenster ist ein einfaches graphisches Modell, mit dem sich Veränderungen der Wahrnehmung zwischen Personen in einem graphischen Schema darstellen lassen und das die Veränderung von Selbst- und Fremdwahrnehmung im Verlaufe eines Gruppenprozesses darstellt. Immer wieder treffen wir mit uns unbekannten Menschen zusammen. Wir wollen (und müssen) wissen, welche Interessen sie haben, welche Absichten und Motive sie verfolgen, um das „Wie“ unserer Interessensverfolgung effektiver zu gestalten und uns dem Gegenüber adäquat zu verhalten, uns auf die andere Seite einzustellen, Verhalten zu verstehen, und – weil wir es voraussehen - uns vor Überraschungen zu schützen. Besonders wichtig sind diese Erkenntnisse für unser Bestehen innerhalb einer Gruppe (hierzu zählt z.B. auch die Lerngruppe während eines Seminares). Menschen, die sich vorher weder begegnet waren, sich nicht kannten oder bisher noch nicht viel miteinander zu tun hatten, werden durch gruppendynamische Prozesse zu einer Gruppe. Gruppen arbeiten entweder gut, konform und effizient zusammen – oder aber sind geprägt durch Konkurrenzverhalten, Neid und Spannungen, die den Gruppenerfolg behindern.

Menschen kennen nicht ihre Fehler,
Ochsen nicht ihre Stärke.
(Chinesisches Sprichwort)